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Lutz Möller 7x57R KJG Munition

Sylvestererfolg | 7x57R | Leistungssteigerung | Rückstoß | KS

Sylvestererfolg

7x57R KJG Munition auf Krähen: Ich erlegte am Sylvester mit einer alten Brünner BBF und 8X56 Nickel ZF auf 230 m zwei Krähen nacheinander. Ihre 7 mm KJG Geschosse haben beste Arbeit geleistet. Mein Jagdfreund war dabei und konnte es nicht glauben. Die Krähen waren beide noch heil. Ich konnte ohne Haltepunktveränderung schießen. Für mich kommt in sämtlichen Waffen nur noch das KJG in Frage.

Mit freundlichen Grüßen, Klaus Haag, Dienstag, 10. Januar 2006 21:33

7x57R

Hallo zusammen,

ich habe bisher, soweit ich ihn überhaupt geführt habe (eher selten), aus meinen Drilling in 7x57 R das RWS TM verschossen. Da ich bisher mit dem Drilling immer nur Rehwild erlegt habe, war ich bzgl. der Wirkung höchst zufrieden.

Jetzt sind mir kürzlich das erste Mal zufällig Sauen vor den Drilling gekommen. Ein überläufer von 45 kg ist ohne Ausschuß mit gezirkeltem Blattschuß noch 120 m gegangen. Schweiß war Fehlanzeige. Dank eines ausgezeichneten Hundes haben wir die Sau aber gefunden.

Daher meine Frage bzgl. Euer Erfahrungen: Welches Geschoß (bitte keine Grundsatzdiskussionen über Geschosse, ich möchte Erfahrungen bzgl. dieses Kalibers hören/lesen) bietet sich für die 7x57R für stärkeres Wild an?

Hatte da an RWS DK gedacht. Ich nehme lieber ein wenig mehr Wildbretentwertung bei Rehwild in Kauf, als die Zufallssauen mit dem Drilling elendig lange zu suchen. Ich nehme den Drilling zwar ausschließlich für Rehwildansitze, aber wie heißt es so schön? „Sau kann immer kommen.”

Besten Dank für Eure sachlichen Antworten,

Kleppman, 31. Juli 2004 17:16 aus dem WuH-forum
 

Hallo Lutz,

Gibt es auch Lade- und Ballistische Daten für 7x57R KJG Munition?

WMH, Philipp Dieterle

Ja. Ich änderte das Lutz Möller 7 mm KJG Geschoß so ab, daß es bei 77 mm langen 7 x 57 Mauserpatronen (1 mm unter CIP L6 mit dem ersten Führband im Kegel genau anliegt, also spielfrei zentrisch geführt wird und in 7x64 KJG Munition und 7x65R KJG Munition mit 87 mm langer Patrone (3 mm über CIP L6) mit 16 m m Spiel, also nahezu Null, im Kegel sitzt. Jedenfalls 600 mal genauer, als wegen erlaubter Untermaße der Hülse mit 1/10 mm Spiel im Lager zu klappern. Die Zahlen sehen nämlich so aus:

Patrone Zug Feld G1 h G 7,25 mm
Lagerabstand
L6 Geschoß-
überstand
7,25 mm Abstand
v. d. Spitze

7,25 mm
Geschoßabstand

7 x 64 Brenneke 7,24 6,98 7,32 - 34,00 6,12 87 23 17,6 4,4 paßt bis auf 16 m m
7 x 65R 7,31 - 33,00 6,0 4,7 paßt bis auf 16 m m
7 x 57 Mauser 7,30 0,84 19,20 2,34 77 20 2,4 paßt ohne Spiel
7x57R Mauser 7,30 - 16,69 2,40

Die beiden kürzeren und älteren 57 mm Jagdpatronen ähneln sich untereinander, unterscheiden sich von der 7 x 64 Brenneke und 7 x 65R durch ihren kürzeren Kegel. Mit dem Trick das Geschoß so umzugestalten, daß es mit unterschiedlichem überstand aus der Hülse in beide paßt, vereinfachen wir die Fertigung. Das etwas hervorgezogen gesetzte Geschoß in der 7x64KJG Munition, 7x65R KJG Munition ergibt darüber hinaus etwas mehr Pulverraum, den wir sogleich vollstopfen um noch mehr V0 zu bekommen, die Flugbahn weiter zu strecken und die Wirkung zu erhöhen. Während die 7 x 64 und 7 x 65R 65 cm Läufe braucht, schießt die 7 x 57 schon aus 60 cm Läufen gut, eignet sich also für führigere Waffen zu Pirsch, mit denen eh nicht so weit geschossen wird.

Gruß Lutz

Tach Lutz,

ich war gerade ein paar Tage in Deutschland und konnte an 4 Abenden 6 Sauen (30-40 kg) und 2 Böcke strecken; die Kühlkammer quoll über! 7 der 8 Stücke lagen im Knall, eine Sau lief 120 Meter. Geführt habe ich diesmal eine alte Krieghoff 7x57 R, 9 g  Hornady Interlock, 780 m/s v2. So weit so gut.

Nun zu meinem eigentlichen Anliegen: Es irritiert mich seit längerem, daß Du immer den Lungenschuß als „schmerzlos“ und deshalb so schnell tötend, den Herzschuß aber als „fluchtanregend“ verdammst. Das ist medizinisch und forensisch nicht zu halten. Oder, pointiert formuliert, Unsinn. Hattest Du schon einmal eine gebrochene Rippe? Tut ziemlich weh. Und ein Lungenschuß mit einem Teilmantel (nicht ein Durchschuß ohne Rippentreffer mit Vollmantel!) auch. Nur dabei funktionieren alle vitalen Funktionen noch und lange Fluchtstrecken sind solange möglich, bis die Lunge keine ausreichende Sauerstoffversorgung durch Kollabieren oder Vollbluten mehr ermöglicht. Bei einem Herztreffer mit Zerstörung desselben durch ein Teilmantelgeschoß ist das anders! Da läuft nichts mehr, im wahrsten Sinne des Wortes.

Zurück zu meiner Strecke der letzten Abende: Nur die Sau mit Lungenschuß ohne Herztreffer lief noch. Alle anderen Stück Wild hatten das Herz zerschossen und lagen, wie gesagt, im Knall. Okay, bei 8 Stück lohnt es nicht einmal, in Prozenten zu rechnen, aber ich habe die selbe Beobachtung schon bei ein paar Hundert Stück Schalenwild mehr in Deutschland gemacht.


Da kommen sie

Da sind sie

nachladebereit

eine Sau später

Beute

Bei so gutem Licht kann man auch in einer Rotte sicher nichtführende weibliche überläufer ansprechen - und erlegen.

Wenn man kann....

Gruß, Hugo, Montag, 8. Mai 2006 22:40

Waidmannsheil mein lieber Hugo!

Ich werde mal die Verbindung zu Torsten Enke herstellen, der auch was zu Lungen- und Herzschüssen sagt. Ich will nicht so verstanden werden, als seien Lungenschüsse schmerzfrei. Deine Bemerkung mit der Rippe trifft sicher zu, aber gleichwohl ist mein Erfahrung, insbesondere bei Rehwild und ähnlichen Tieren, eben so, daß die mit Lungenschüssen oft gar nicht Zeichnen und flüchten, mit Herztreffern aber oft.

Gruß Lutz, 8. Mai 2006

 

Leistungssteigerung

Grüß Gott Herr Möller !

Ich las Ihren Beitrag zur 7x67RLuyven. Dazu kommt mir noch was anderes in den Sinn. Ackley hat mal eine 7x57Improved kreiert. Meines Wissens nach (müßte das noch mal nachlesen) lag dann die Leistung etwa 10-15 % über der Standardpatrone. Könnte man sowas nicht auch mit der 7x57R KJG Munition machen ?

Mit freundlichen Grüssen, Hans-Günter Schmitt, Sonntag, 22. Oktober 2006 19:02
 

Tag Herr Schmitt,

Ackleys kleine Verbesserungen mit etwas flacherem Leibwinkel und steilerem Schulterwinkel taugen zumindest für die vorhanden Läufe, nicht so wie die 7x67RLuyven, die die vorhanden 7x57R überfordert.

Waidmanns Heil, Lutz Möller



Rückstoß

Hallo Herr Möller

Ich habe jetzt auch meine 6,5x65 KJG Munition mit laut Ihren Anweisungen Ihrem KJG Geschoß geladen, nur mit Norma 203B statt mit R903. Patronenlänge 84,8 mm und habe die gleichen Sorgen wie die R93, wie bei Ihren Seiten oft beschrieben wird. Die werde ich aber irgendwie lösen.

Nur Sorgen macht mir meine Heym für 7x57R KJG Munition, die ich zwar auch mit 3,06 g Norma 203B, Patronenlänge 76,5, geladen und auf den Schießstand probiert habe. Streukreis miserabel, aber den könnte ich sicher mit einer Ladeleiter hinkriegen, aber was mir große Sorgen macht, war der sehr unangenehme Rückstoß, obwohl ich mir einen sanfteren Rückstoß, als ich sonst mit der 8 gr KS von RWS hatte, mit der meine Heym auch einen Super Streukreis hatte, wünschte. Ich werde die Geschwindigkeit als erstes messen und dann sehe ich weiter. Können Sie mir vielleicht einen Typ geben?

In Hoffnung auf eine baldige Antwort verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

Peer Martin, Mittwoch, 13. Dezember 2006 12:22
 

Tag Herr Martin,

ohne die Leistung zu schmälern helfen Rückstoßbremsen gegen Rückstoß. Was für ein Art Waffe benutzen Sie für die 7x57R? Alle anderen Maßnahmen kosten entweder Masse oder Leistung. Gewicht stört und die Leistung soll erhalten bleiben. Insofern rate ich nicht zu  Schlappladungen.

Waidmannsheil, Lutz Möller

 

KS Geschoß - ich bin sehr zufrieden

Hallo Herr Möller,

bin gerade durch Zufall auf diese Seite gestoßen. Was Sie da über KS-Geschosse im Zusammenhang mit der Rehwildbejagung schreiben kann ich nicht bestätigen. Ich jage seit 20 Jahren mit meiner Blaser BBF in 7x57R und benutze von Anfang an nur das RWS KS-Geschoß (das schwerere von den beiden, 10,5 g glaube ich). Alle Rehe lagen entweder im Feuer oder bis 20 m weiter. Die Schußentfernungen betrigen zwischen 40 und 140 m. Ich brauchte nie den Hund. Ausschuß ~5 cm. Mit diesem Kaliber bzw. der Laborierung streckte ich auch schon Sau, Damwild und Fuchs gestreckt. Immer gab es das gleiche befriedigende Ergebnis. Wo ist da die Problematik?

LM: Zerstörung, Reichweite!

Waidmannsheil, Schorsch Galfé, Dienstag, 26. Dezember 2006 13:30

Hallo Herr Möller,

ich habe den Abschnitt mit der Wundballistik noch mal gelesen. Nun, auch damit hatte ich bisher keine Probleme. Da ich das meiste erlegte Wild selbst verwerte täte mir jede unnötige Wildbretzerstörung besonders leid. Deshalb schieße ich auch sehr sorgfältig oder lasse es bleiben, wenn das Stück nicht richtig steht. So vorne rein und einmal quer durchs Gemüsebeet um dann am Schlegel wieder rauszukommen gibt es bei mir jedenfalls nicht.

Waidmannsheil aus Oberösterreich, Schorsch Galfé

Tag Herr Galfé,

Das RWS KS Geschoß ist einerseits recht weich, so daß es oberflächlich stark zerstört, aber wenig tief eindringt und andererseits aerodynamisch ungestalt, so daß es ähnlich dem Brenneke TIG (heute RWS ID classic) schnell Geschwindigkeit verliert. Siehe hier :

Wenn Sie also eine Patrone mit dem KS laden, verschenken Sie viele der Möglichkeiten, die Sie mit einem guten Geschoß haben könnten. 140 m sind ja nun wirklich nur Kurzbahn. Mit dem richtigen Geschoß ginge noch viel mehr!

Sehen Sie sich mal die Daten der 7x57 R KJG Munition an!

Waidmannsheil, Lutz Möller


Nur noch Die Eine!

Sehr geehrter Herr Möller,

ich bin oft auf Ihren Seiten, bin seit 50 Jahren Jäger und Wiederlader. Ich habe Erfahrung mit folgenden Patronen: .222", .243", .308", 6,5 x 55 SM, 6,5 x 57, 7 x 64, 7 x 65 R, .30-06, 9,3 x 62, 8x 57 IRS und div. Faustfeuerwaffenkalibern.

Fast 95 % meiner Lebensstrecke ca. 1.200 Stck. Rehwild und fast 100 Sauen habe ich mit 6,5x57 6 g TMS ( alte Ausführung mit Nickelmantel) gestreckt. Zielwahl: Immer schön breit stehende Stücke von 30-150m, immer Hochblatt. Bis auf 2 Böcke ( da war ich dran Schuld) alles am Platz.

Dann hat man mir die 6,5 x 55 SM aufgeschwatzt, besserer Übergang- kein Freiflug usw. Schoß hervorragend mit 7,8 Nosler BAT, aber oft liefen die Rehe noch 30 - 50 m auch bei Hochblattschüssen. Das mag ich nicht. Sauen blieben dagegen am Anschuß. Ich setzte auch die .30-06 mit 8,4 g. BAT ein, hervorragend auf Sauen auch 90 kg und mehr, jedoch nur im Nahbereich bis 40 m, gingen jedoch noch bis 40 m. Ausschuß Glücksache und nicht vorher bestimmbar, Bleiklumpen irgendwo heraus.

Bei starkem Bewuchs habe ich auch 9,3 x 62 16,5 gr. SS-Aframe eingesetzt, Rehe gut, kein Wildbretverlust - meine Frau liebt Wildbret so erlegt -, aber auf leichtes Rehwild wie Kitze pp. hatte ich den Eindruck, das dieses Geschoß von Fall zu Fall unterschiedlich taumelt und im Wikldkörper pendelt, schwaches Wild war damit dann schon geplatzt, sprich aufgebrochen.

Ich möchte für die Zukunft nur noch eine Patrone und eine Waffe führen und habe mir 7x57R aus Antonio Zoli-Drilling für alles ausgeguckt , wenn Sie mir Herr Möller eine Zusicherung über die gleiche Augenblickswirkung wie mit 6,5 x 57 6 g TMS (Kammerschüsse) bei gleich gestreckter Flugbahn geben können. Welches Geschoß empfehlen Sie und wofür bitte?

Das die Zukunft bei bleifreien Geschossen liegt, bezweifeln nur die Bleigeschoßhersteller. Die meisten Jäger beten deren Werbung dann auch noch inbrünstigst nach. Die 7x64 oder 7x65R und alle ehem. Militärkaliber scheiden Wegen Frankreich aus, auch die 6,5 x 65 R. Ladedaten für 7x57R KJG Munition würde ich dann auch benötigen, Quickload habe ich auf dem Rechner.

Nun bin ich sehr gespannt auf Ihre Antwort.

MfG, Walter Thies, Mittwoch, 24. Januar 2007 13:05

Tag Herr Thies,

danke für Ihren Bericht. Daß ein 6 g TMS ( alte Ausführung mit Nickelmantel)  aus der 6,5 x 57 wie ein 6 g TMS ( alte Ausführung mit Nickelmantel)  aus der 6,5 x 57 wirkt, will ich Ihnen gern zusichern, weil es selbstverständlich ist, alles andere aber nicht. Die Flugbahnen sind nicht gleich, aber der beim Zolidrilling unten sitzende Kugellauf  streckte die Flugbahn. Wie ihre 6,5x57 flog kann ich nicht wissen, da Sie keine Daten mitteilten. Sehen Sie sich die Daten der 7x57R KJG Munition für 4,5 cm Visierung über Laufseele an. Hier kommt dasselbe für den Drilling bei 7,5 cm

7x57 R KJG Drilling Ladung

220 m GEE , 253 m ± 5 cm Reichweite

Flugbahn und Leistungen bei 1,9 g Splittern und Bolzenstumpf

Weite [m] 0 50 100 150 200 250 300
Schnelle [m/s] 931 894 856 824 789 763 718
Bahn [cm] -7,5 -1,2 +4,0 +4,9 +2,2 -4,4 -15,3
Winddrift [cm] 0,4 1,7 4,1 7,5 11,8 17,4 24,6
Fleisch [cm] 74 73 71 70 69 67 66
Knochen [cm] 14 14 13 12 12 11 11

Damit können Sie sich alles holen, was Sie brauchen  und das hier rumläuft.

Waidmann heil, Lutz Möller

 

Kinderleicht

Lutz,

My 9 year old daughter shot her fist 2 bucks this year. With a 7x57R,  Blaser K95. She is going to be a good hunter.

Rad , Mittwoch, 24. Januar 2007 21:25

Gasdruck

Guten Tag Herr Möller,

ich habe mich in den letzten Tagen im Netz über Ihr KJG Geschoß unterrichtet und bin sehr neugierig.

Ich bin Wiederlader und lade nur für den jagdlichen Gebrauch. Daher habe ich Ihre empfohlenen Ladedaten angeschaut und festgestellt, daß der Gasdruck bei der 7x57R KJG Munition bei 3.400 bar liegt. Mir scheint dieser Druck relativ hoch, verglichen mit anderen Ladetabellen. Ebenso bei der .30-06 KJG Munition wo nach Ihren Ladedaten der Gasdruck knapp an den Gebrauchsgasdruck (DEVA) von 4.050 bar angrenzt. Gibt es nach Ihren Erfahrungen weitaus weniger gute ballistische Ergebnisse, wenn diese Gasdrücke um ca. 10% oder mehr unterschritten werden?

Gerne möchte ich Lutz Möller KJG Geschosse für Kaliber 7mm und 7,62 mm bestellen. Bitte teilen Sie mir den Preis und die Lieferbedingungen mit.

LM: Siehe Lutz Möller GmbH!

MfG, GP, Sonntag, 6. Mai 2007 12:23

Tag GP,

Gasdruck zu kennen sei angenommen. Falls nicht lesen Sie dort bitt erst nach. 

Die allgemeine Erfahrung ist, volle Hülsen mit vollem Druck zünden und brennen gleichmäßiger als teilleere Hülsen bei niederem Druck. Daher sollte immer die volle Ladung angestrebt werden, sowohl an Füllung als auch an Druck. Sie bekommen so die gleichmäßigsten und höchsten Geschwindigkeiten. Auch vermeiden Sie so eine Detonation und laden sicherer.

Waffenseitig begrenzt bei den Zylinderverschlüssen und beim Kippblockverschluß die Hülse den Höchstgasdruck, bei Kipplaufwaffen in der Regel die Stoßbodenkraft den zumutbaren Druck auf den Verschluß. In CIP-Ländern wurden früher die Waffen in Einzelprüfung mit +30% Gebrauchsgasdruck beschossen, heut mit + 25%. Den Druck halten solche Waffen mit entsprechendem Beschußstempel also aus. Da allerdings die CIP Normen, nicht technische Möglichkeiten anzeigen, liegen die Drücke bei alten Patronen oft sehr niedrig. Die 7x57R ist eine gute alte Patrone. Welchen Druck man schließlich wählt bestimmt insofern die Waffe. Die Ladungsempfehlungen richten sich eher nach den CIP-Drücken als den technischen Möglichkeiten. In Deutschland zu beachten ist, daß man nur solche Patrone in den Verkehr bringen darf, die den CIP-Gebrauchsdruck nicht überschreiten. Für sich selbst gilt das nicht. Da kann man den Höchstgasdruck technisch ermitteln.

Waidmannsheil, Lutz Möller


Drilling Bj. 1943 mit KJG 7x57R

Guten Tag Herr Möller,

nach herstellen 7x57R KJG Munition mit N 140, 3,03g. PL 78 mm, ging es zum Schießstand. Ich habe allerdings den Lauf ( 650 mm mit Patronenlager ) vorab gereinigt. Schon nach dem ersten Schuß zeichnete sich ab, das sich die Kipplaufwaffe etwas schwerer als sonst öffnet. Das Zündhütchen ( Hirtenberger 1225 ) ist nicht ganz flach. Ich habe nach dem 2. Schuß das ZF nachgestellt. Nach genügend langen Abkühlzeiten noch ein par Schuß ( zum Einkupfern ) gemacht und einen 6 cm Streukreis festgestellt. Kurioser Weise habe ich dann zum Schluß noch zwei Schüsse hintereinander abgegeben und Loch in Loch geschossen. Man bedenke das Klettern des Drillings, der 1943 gebaut wurde. Ich möchte natürlich bestmögliche Jagdladungen erstellen, bin mir aber nicht ganz sicher, bis wie weit nach unten laden kann, um auch noch auf eine Sau genügend Wirkung zu erzielen. Könnten Sie mir evtl. ladetechnisch Unterstützung zukommen lassen? Aus Nachlaß habe ich noch Pulversorten wie: R 901, R 902, R 903, R 904, N 140, N 160.

Vielen Dank und Waidmannsheil, Günter, Mittwoch, 23. Mai 2007 10:44

Tag Günter,

Achtung! Treibladungspulver soll bei guter Lagerung (kühl und trocken) binnen 10 Jahre aufgebraucht werden. Danach wird es schneller. Vernichte überaltertes Pulver. Damit zu arbeiten hat kein Zweck, sondern gefährdet nur Waffe und Schütze! Ich empfehle, wie könnte es denn anders sein, die empfohlen 7x57R KJG Munition, also R902, nicht weniger.

Ist alles fest? Lies dazu Waffe streut. Im übrigen lies und befolge Rohr frei! Hier ist die passende Zielscheibe! Beachte zum Einschießen die weiche Gewehrauflage vorn und hinten.

Lutz Möller

7 mm KJG ab 2007 verdeckt mit schwarzer Spitze die Hohlspitze

schneller + flacher + weiter + angenehmer = erfolgreicher

Gönne Dir MJG der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.

Du wirst kein besseres Jagdgeschoß finden.

Lutz Möller

Lutz Möller, .de

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